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SCHIFAHR'N MIT LAMBERT  --  SCHNEE, BELEUCHTUNG UND INDUSTRIELLE BILDVERARBEITUNG  (Fortsetzung)


5 Anwendung: Wie man fuer die industrielle Bildverarbeitung beleuchtet
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Ein paar Einzelheiten ueber die visuelle Erscheinung von Schnee zu kennen, das kann auch einem Ingenieur nuetzen.
Fangen wir mit einer kleinen Geschichte an, die aus der Werkhalle kommen koennte:


5.1 Kleine Geschichte aus der Werkhalle
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Schluesselwoerter:

kippen | gerichtet | diffus | Punkt-Lichtquelle | Flaechen-Lichtquelle | Beleuchtungs-Auslegung | Anwendung



Ihr Kollege gibt Ihnen ein Bauteil in die Hand und beschreibt irgendein ungewoehnliches Detail, das er daran gesehen hat.

Zunaechst koennen Sie dies Detail gar nicht sehen.

Jetzt beobachten Sie bitte sorgfaeltig, was Sie (normalerweise ohne weiteres Nachdenken) tun:

(Sie sehen aus verschiedenen Entfernungen auf das Bauteil.)

Waehrend Sie das Bauteil beobachten, KIPPEN Sie das Bauteil in der Hand.

Wenn immernoch erfolglos, dann tragen Sie das Bauteil zu einer Stelle, wo eine andere Beleuchtung herrscht.
Das koennte sein:
* andere Farbtemperatur (hier nicht weiter diskutiert)
* GERICHTETeres oder DIFFUSeres Licht
* PUNKT-LICHTQUELLEn oder FLAECHEN-LICHTQUELLE

Wenn immernoch erfolglos, dann bitten Sie vielleicht Ihren Kollegen, Ihnen dies Detail mal zu zeigen.
Moeglicherweise sieht er's auch nicht mehr.
So entscheiden Sie beide sich, zurueckzugehen zu der Stelle, an der er das Detail entdeckt hat.
Und - na, also! - hier kann man's sehen.

Warum erzaehle ich diese Geschichte?  --
Erstens, und heutzutage eine Selbstverstaendlichkeit:
BELEUCHTUNGS-AUSLEGUNG ist extrem wichtig fuer den Erfolg der industriellen Bildverarbeitung.
Zweitens: Es gibt keine "ideale" Beleuchtung, die zu jeder Anwendung passt. Die optimale Beleuchtung haengt von der Anwendung ab.

Die folgenden Abschnitte zeigen ein paar Beispiele.




Fortsetzung: 5.2 Abtastung von Drucksachen fuer OCR

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Letzte Aenderung 2.3.2009