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SCHIFAHR'N MIT LAMBERT  --  SCHNEE, BELEUCHTUNG UND INDUSTRIELLE BILDVERARBEITUNG  (Fortsetzung)


5. Anwendungen (Fortsetzung)


5.5 Abtastung von "natuerlichen" raeumlichen Szenen
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Schluesselwoerter:

Schatten | kollimiert | bedeckter Himmel | konfokal



Bei dreidimensionalen Szenen sollte man sich klarmachen, ob Schatten sichtbar wiedergegeben werden sollen, oder nicht.

Man kann waehlen:

* KOLLIMIERTe Beleuchtung (Bild 5_4_a oder 5_4_b in Abschn. 5.4). Man bekommt damit tiefschwarze Schatten und somit ein pseudo-stereoskopisches Erscheinungsbild.

* Oder Beleuchtung vom Typ "BEDECKTER HIMMEL" (Bild 5_2_a in Abschn. 5.2). Hier werden weniger Details durch Schatten verdeckt.

* Oder KONFOKALe Beleuchtung (Bild 5_5_a), wo gar keine Schatten im Bild auftreten.
Andererseits kann aber ein KONFOKAL beleuchtetes Bild auch einigermassen "flach" aussehen; ausserdem kann bei glaenzenden flachen Objekten ein "hot spot" im Bildzentrum aufleuchten.

fig. 5_5_a: confocal illumination; 15 kByte

(Dies Bild gibt's als Animation nochmal ganz unten auf dieser Seite.)



Die folgende Tabelle fuehrt einige Vor- und Nachteile der konfokalen Beleuchtung auf:

Vorteil Nachteil
kein Objekt wird abgeschattet pseudo-raeumlicher Eindruck geht verloren
Strahlbuendel zwischen Abtaster und Objekt hat kleinstmoeglichen Querschnitt schon wenig Schmutz auf der Frontlinse verschlechtert Bildkontrast erheblich
kompakte Abtasteinheit in einem Stueck Feldlinse, Strahlteiler und Lichtfalle notwendig
keine Beleuchtung ausserhalb des Objektfeldes vergeudet zweimaliger Lichtdurchgang durch Strahlteiler mindert Beleuchtungswirkungsgrad auf 1/4




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Letzte Aenderung 28. 2. 2012

fig. 5_5_a: confocal illumination (animated); 50 kByte